Einwohnverversammlung “Öffentliche Sicherheit in Karlshorst”

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturhaus Karlshorst standen am 20. Juni 2016 Bezirkststadtrat Dr. Andreas Prüfer, der Leiter der Polizeiabschnitts 64 Kriminaldirektor Martin John und als Vertreterin des Ordnungsamtes Doris Bojic den Karlshorstern Rede und Antwort, moderiert von Jörg Ahlfänger.
In seiner Einleitung verwies Dr. Prüfer darauf, dass die Meldungen ans Ordnungsamt aus Karlshorst überwiegend den Verkehr beträfen. Man bemühe sich, insbesondere den Schutz von Fußgängern und Schülern zu gewährleisten – dazu sei auch an der Waldowallee ein weiterer Fußgängerüberweg geplant. Bei den übergeordneten Straßen sei die Verkehrslenkung Berlin zuständig – und nicht alle Entscheidungen von dort kann der Bezirk verstehen.

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Laut Martin John ist das Leben in Karlshorst in Ordnung, es gibt im Vergleich mit anderen Stadtteilen keine Auffälligkeiten. Zwar seien die Zahlen bei Keller- und Dachbodeneinbrüchen sowie bei Einbrüchen in Kleingärten zuletzt gestiegen, allerdings auf einen weiterhin niedrigen Niveau. Hauptprobleme für ganz Lichtenberg seien der Rad- und Kfz-Diebstahl und die zu hohen Geschwindigkeiten gerade auf den übergeordneten Straßen. Herr John betonte, dass die im Bezirk eingerichteten Notunterkünfte aus polizeilicher Sicht unauffällig seien und es keine größeren Problem gäbe. Alles in allem gelte: „Karlshorst ist ein sicherer Stadtteil.“

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In der Diskussion zeigte sich dann, dass die objektive Einschätzung nicht immer mit dem subjektiven Empfingen überein stimmt. Als Probleme wurden u.a. Radfahren auf Fußwegen, die Verkehrssituation in der Ehrlichstraße, der Lärm vom Club Rummelsburg, zugeparkte Straßen und Übergänge sowie nächtlicher Lärm im Rheinsteinpark genannt. Einiges konnte direkt vor Ort geklärt werden, andere Themen wurden mitgenommen – und für wieder andere zeichnet sich leider weiterhin keine Lösung ab (z.B. Poller in der Ehrenfelsstraße). Insgesamt zeigen die gute Beteiligung an der Veranstaltung und auch die Meldungen an das Ordnungsamt, dass in Karlshorst eine aktive und aufmerksame Bürgerschaft wohnt.

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Wir für ein Hundeauslaufgebiet in Karlshorst!

Der erste Schritt ist getan…                                                                                                                             Mit dem vorliegenden Konzept (HIER klicken) möchte der Bürgerverein Berlin-Karlshorst e. V. gemeinsam mit der Fiffi-Feger-Initiative „Natur- und Hundefreunde Karlshorst“ sich für ein Hundeauslaufgebiet an der Robert-Siewert-Straße einsetzen. Das vorliegende Konzept ist nicht abschließend und lädt alle ein, sich inhaltlich, aber auch direkt vor Ort mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Wir hoffen im September / Oktober 2016 mit Angeboten der Hundeschule „Kaiser“ beginnen zu können. Für die Umsetzung des Konzeptes können wir Sachspenden (Holzpaletten), Manpower und gerne auch eine finanzielle Unterstützung gebrauchen.

Aktuelle Informationen rund um die Initiative und über einzelne Aktionen finden Sie auf der Internetseite: www.fiffi-feger-karlshorst.de

Ihre direkte Ansprechpartnerin ist Sabine Pöhl, poehl@buergerverein-karlshorst.de

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs 11-14a-1

Der Bebauungsplanentwurf 11-14a-1 für das Gelände zwischen der Bahnanlage von S-Bahnhof „Berlin-Karlshorst“ nach S-Bahnhof „Berlin-Wuhlheide“, Am Carlsgarten und Treskowallee im Bezirk Lichtenberg, Ortsteil Karlshorst wird öffentlich ausgelegt. Ziel der Planung ist die Festsetzung eines Kerngebietes alternativ eines Sondergebietes.

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„Willkommen in Karlshorst – Neu? Bürger. Feier! Auf dem Johannes-Fest-Platz!“

 

Jedes Jahr kommen mehrere hundert Neubürger nach Karlshorst und wohnen zu großen Teilen in neu errichteten Wohnungen in Randlagen wie dem Carlsgarten und der Gartenstadt. Diese Gebiete werden schlecht vom ÖPNV erschlossen, so dass die Bewohner vielfach das Auto nutzen und so vieles unterwegs und nicht im Stadtteil erledigen.

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Reiterdenkmal an der Trabrennbahn mit neuer Gedenktafel

Ende 2005 hatte sich der Bürgerverein Karlshorst dafür stark gemacht, dass das marode gewordene Reiterdenkmal an der Trabrennbahn, insbesondere dessen Sockel, saniert und damit erhalten wird.

Als Dank an die Sponsoren wurde damals vor dem Zuweg zum Denkmal eine Gedenktafel befestigt. Diese Tafel wurde im Lauf der Jahre nicht nur durch Wind und Wetter, sondern auch mutwillig beschädigt. Zum 90. Jubiläum des Denkmals im Jahr 2015 war nur noch ein kläglicher Rest übrig, in diesem Jahr sogar noch weniger (s. Foto).

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Mit Hilfe von Spenden und vor allem durch eine Zuwendung aus dem Kiezfonds konnte nun eine neue, stabilere Tafel an einem vor Vandalismus hoffentlich besser geschützten Ort (direkt vor dem Sockel – s. Foto) finanziert werden, die 2. Juni 2016 montiert wurde.

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